![]() |
![]() |
||||||||||
work & care 2Pflegende Angehörige sind während chronischen Krankheitsverläufen oft in Kontakt mit professionellen Leistungserbringern – stationär, ambulant und zuhause. Besonders wenn sie erwerbstätig sind, ergeben sich daraus erhebliche Kooperations- und Koordinationserfordernisse. Die bisher explorativ untersuchte Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege wird deshalb um die Schnittstellenproblematik zwischen professionellem und familialem Versorgungssystem erweitert. Diese ist noch kaum erforscht. Hier knüpft das Folgeprojekt „work & care 2“ an. Die drei neuen Praxispartner Raum Aarau sind: die Klinik Barmelweid, das Geriatriezentrum Lindenfeld und die Krebsliga Aargau. Diese Betriebe bieten die Möglichkeit, die Situation von erwerbstätigen pflegenden Angehörigen im Kontext von unterschiedlichen Krankheitsverläufen untersuchen. Zudem gewähren die Betriebe Einblick in Interaktionen zwischen Professionellen und Angehörigen in drei verschiedenen Versorgungssettings. Alle drei Betriebe sind sowohl an Forschungsdaten interessiert als auch an der Weiterentwicklung eines angehörigenfreundlichen Betriebs. Die Ergebnisse der Folgestudie erlauben, Angebote für erwerbstätige Angehörige und für die beteiligten Versorgungsinstitutionen zu verbessern oder neu zu entwickeln. Diese Angebote sind auch über die Praxispartnerbetriebe hinaus nutzbar. Zur weiterführenden Sensibilisierung für die „work & care“ Thematik sind Diskussionen in der Familien- und Gesundheitspolitik geplant. Am Ende des Projekts bündelt ein „work & care“ Sammelband die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Das Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds SNF/DORE gefördert und dauert von Mai 2010 bis April 2012.
|
|||||||||||
|
|||||||||||